27. 03. 2026

LR Winkler begrüßt das geplante Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige und fordert rasche Umsetzung

Martin Winkler - Portrait 04 - Foto Credit: Robert Maybach

„Seit Jahren lassen wir zu, dass Digitalkonzerne mit ihren undurchsichtigen Algorithmen gezielt Aufmerksamkeit binden, Abhängigkeit verstärken und junge Menschen mit problematischen Inhalten konfrontieren. Damit ist jetzt bald Schluss – und das ist ein wichtiger und längst überfälliger Schritt. Ich freue mich, dass hier endlich konsequent gehandelt wird“, stellt Winkler klar, der weiters betont: „Kinder brauchen Schutzräume und keine Algorithmen, die sie immer tiefer in eine digitale Dauerschleife ziehen. Wer es mit Jugendschutz ernst meint, darf hier nicht länger zögern.“

Kritisch sieht Winkler, dass in der Vergangenheit zu oft auf freiwillige Selbstverpflichtungen der Plattformen gesetzt wurde: „Die Realität zeigt: Freiwilligkeit funktioniert nicht. Es braucht klare gesetzliche Regeln und wirksame Kontrollen. Alles andere ist ein Wegschauen auf Kosten unserer Kinder.“

Gleichzeitig fordert Winkler eine konsequente Umsetzung ohne Aufweichung: „Jetzt kommt es darauf an, dass das Verbot nicht verwässert wird. Es braucht klare Altersgrenzen, effektive Überprüfungssysteme und echte Konsequenzen bei Verstößen.“

„Jugendschutz endet jedoch nicht beim Gesetz. In Oberösterreich setzen wir seit Jahren konsequent auf Prävention und Aufklärung – etwa mit Workshops, die Kinder und Jugendliche im sicheren Umgang mit Social Media stärken und für Risiken im Netz sensibilisieren. Es ist essenziell, dass wir dieses bewährte Angebot gezielt weiter ausbauen, um Medienkompetenz frühzeitig zu fördern und junge Menschen bestmöglich zu begleiten“, betont Winkler.

Abschließend richtet Winkler einen klaren Appell an die Bundesregierung: „Der Schutz unserer Kinder darf kein Ankündigungsprojekt bleiben. Jetzt braucht es Tempo, Entschlossenheit und den Mut, die großen Plattformen in die Pflicht zu nehmen.“

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