LR Winkler bei Eröffnungsfeier in Dimbach
„Diese Projekte stärken das Miteinander vor Ort“
In Dimbach wurden am Sonntag mehrere wichtige Gemeindeprojekte offiziell eröffnet: die neue Krabbelstube, ein Parkplatz, die Friedhofsanierung mit Gedenkraum für Sternenkinder sowie das LEADER-Projekt „Auf den Spuren von Franz Xaver Müller“. Landesrat Martin Winkler nahm am Festakt teil und gratulierte Bürgermeister Manfred Fenster sowie allen Beteiligten zur erfolgreichen Umsetzung.
„Diese Projekte zeigen, was möglich ist, wenn in einer Gemeinde viele zusammenhelfen und Verantwortung übernehmen. Sie stärken Dimbach bei der Kinderbetreuung, bei der Infrastruktur, beim würdevollen Erinnern und bei der regionalen Identität“, betont Winkler.
Besonders die Krabbelstube sei ein starkes Signal an junge Familien und ein wichtiger Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. „Gute Kinderbetreuung bedeutet einen guten Start für Kinder, stärkt die frühkindliche Entwicklung und gibt Eltern die notwendige Verlässlichkeit für den Wiedereinstieg ins Berufsleben. Gerade die Rückkehr in den Arbeitsmarkt darf nicht an fehlenden Betreuungsplätzen scheitern. Dafür braucht es bedarfsgerechte Kinderbetreuung direkt vor Ort“, so Winkler.
Auch die weiteren Projekte tragen wesentlich zur Lebensqualität in Dimbach bei: Der Parkplatz verbessert die Erreichbarkeit im Ortszentrum, die Friedhofsanierung schafft einen würdevollen Ort der Erinnerung – mit dem Gedenkraum für Sternenkinder auch für jene Familien, deren Verlust oft besonders still und schmerzhaft ist – und das LEADER-Projekt macht Geschichte und regionale Identität sichtbar. „Das sind Investitionen, die man im Alltag spürt und die das Miteinander vor Ort stärken“, sagt Winkler.
Angesichts der angespannten finanziellen Lage vieler Gemeinden sei es umso wichtiger, öffentliche Mittel gezielt dort einzusetzen, wo sie den Menschen unmittelbar nützen. Winkler bedankte sich ausdrücklich bei den Festbesuchern für ihre geleisteten Steuerbeiträge: „Es ist Ihr Geld, das wir treuhändisch verwalten und in Projekte investieren, die den Menschen vor Ort unmittelbar nützen. Mit Ihren Steuerbeiträgen ermöglichen Sie Kinderbetreuung, Infrastruktur und Lebensqualität in unseren Gemeinden. Dafür möchte ich Ihnen danken und deshalb bitte ich Sie: Lassen Sie sich nichts jenen vormachen, die Steuersenkungen predigen, aber in Wahrheit Einsparungen bei genau den Leistungen meinen, auf die die Menschen im Alltag angewiesen sind. Gute öffentliche Leistungen gibt es nicht zum Nulltarif.“
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