15. 01. 2026

Prävention als Schlüssel - LR Winkler besucht Diakonie Zentrum Spattstraße

Gruppenfoto mit 
Louise Elliott-Humer BA,MA (Leitung Abteilung KJH-Wohngruppen), Mag. Thomas Fux MSc (Präsident Diakonie Österreich), LR Mag. Martin Winkler, Mag. (FH) Edgar Hagmüller (Geschäftsführer Diakonie Zentrum Spattstraße), Monika Ujvari M.Sc. (Abteilungsleitung Mobile Angebote Kinder- und Jugendhilfe), Mag.a Julia Wolf (Leitung Qualitäts- und Kompetenzmanagement)

Pionierarbeit seit über 60 Jahren

Der für die Kinder- und Jugendhilfe zuständige Landesrat Mag. Martin Winkler informierte sich im Diakonie Zentrum Spattstraße über moderne und bewährte Unterstützungsangebote für Familien. Besonderes Augenmerk lag auf präventiven Maßnahmen wie den Frühen Hilfen und dem Mobilen Familiencoaching, die Familien frühzeitig stärken und Kindern nachhaltige Entwicklungschancen eröffnen. „Mein großer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Diakonie Zentrums Spattstraße, die mit viel Engagement und Fachkompetenz tagtäglich Familien unterstützen. Hier wird einmal mehr sichtbar, wie wichtig frühe und passgenaue Unterstützung für Kinder, Jugendliche und Familien ist“, fasst LR Martin Winkler zusammen.

Das Diakonie Zentrum Spattstraße ist eine Einrichtung der Evangelisch-methodistischen Kirche in Österreich und leistet seit 1963 Pionierarbeit in der Sozial- und Heilpädagogik sowie in der medizinisch-therapeutischen Versorgung von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und deren Familien in Not- und Krisensituationen.

Ob Rund-um-die-Uhr-Betreuung in Wohngruppen, mobile Unterstützung direkt in den Familien, Begleitung durch die Frühen Hilfen, Assistenz in Schulen oder Betreuung der Kleinsten in Kindergarten und Krabbelstube – bei all diesen Angeboten werden entwicklungs- und lernfördernde Beziehungen gestaltet.

 

Wir verstehen unsere Arbeit als gemeinsamen Prozess: mit hoher fachlicher Qualität, innovativen Angeboten und einem starken Team, das Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenslagen verlässlich begleitet“, so Geschäftsführer Mag. Edgar Hagmüller.

 

Frühe Hilfen: Unterstützung von Anfang an

Die Frühen Hilfen, die flächendeckend in ganz Oberösterreich angeboten werden, richten sich an Familien mit kleinen Kindern in herausfordernden Lebenslagen. Sie unterstützen rasch, niederschwellig und direkt im vertrauten Umfeld der Familien. Aus der täglichen Arbeit bestätigen die Mitarbeiter:innen, dass frühe Förderung langfristig die Entwicklung von Kindern stärkt und Familien nachhaltig stabilisiert.

Gerade in den ersten Lebensjahren werden entscheidende Weichen gestellt. Die Frühen Hilfen zeigen eindrucksvoll, wie wirkungsvoll präventive Unterstützung sein kann – für Kinder, Eltern und letztlich für unsere gesamte Gesellschaft“, bringt es LR Winkler auf den Punkt. 

 

Mobiles Familiencoaching: Hilfe dort, wo sie gebraucht wird

Das Mobile Familiencoaching bietet Eltern sowie Kindern und Jugendlichen bis zum 21. Lebensjahr kostenlose und freiwillige Beratung in herausfordernden Lebenssituationen. „Das mobile Familiencoaching stärkt Eltern in ihrer Erziehungskompetenz und hilft Krisen frühzeitig abzufedern. Diese Form der Hilfe ist besonders wirksam, weil sie dort ansetzt, wo das Leben stattfindet“, so LR Winkler.

 

Die Unterstützung reicht von Beratung bei Überforderung, familiären Konflikten, Lern- und Schulproblemen über Fragen zum Medienkonsum bis hin zu Ängsten oder belastenden Veränderungen im Alltag. Die Beratungen finden flexibel und auf Wunsch direkt im Lebensumfeld der Familien statt. Zusätzlich steht eine kostenlose Hotline für rasche Sofortberatung zur Verfügung; anonyme Beratungen sind ebenso möglich. Durch die enge Vernetzung mit anderen sozialen Einrichtungen wird eine bestmögliche und bedarfsgerechte Unterstützung sichergestellt.

Finanziert wird das Mobile Familiencoaching durch die Kinder- und Jugendhilfe, die Trägerschaft liegt bei der Diakonie Zentrum Spattstraße und der Sozialen Initiative.

 

Frühkindliche Förderung und Unterstützung sind kein Kostenfaktor, sondern eine Investition in unsere gemeinsame Zukunft. Wer früh unterstützt, stärkt nicht nur Kinder und Familien, sondern auch die wirtschaftliche und soziale Entwicklung nachhaltig!

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