28. 12. 2025

Rücksicht auf Tiere zum Jahreswechsel

LR Winkler sitzt gemeinsam mit einem Hund in der Wiese.

Feuerwerke und Knallkörper bedeuten für viele Tiere Angst und starke Belastung.

 

Der Jahreswechsel rückt näher und mit ihm die traditionellen Silvesterfeiern. Aus Sicht des Tierschutzes ist diese Zeit jedoch für viele Tiere mit großem Stress verbunden. Tierschutz-Landesrat Martin Winkler appelliert daher, beim Einsatz von Feuerwerkskörpern Rücksicht auf Tiere zu nehmen oder möglichst ganz darauf zu verzichten. „Feuerwerke und Knallkörper bedeuten für viele Tiere Angst und starke Belastung. Ihr Gehör ist wesentlich empfindlicher als das des Menschen, plötzliche und laute Geräusche können Panik auslösen und langfristigen Stress verursachen“, warnt Tierschutz-Landesrat Martin Winkler. Ein bewusster, ruhiger Jahreswechsel sei daher ein wichtiger Beitrag zum Tierwohl.

 

Im eigenen Haushalt hilft es, Tiere nicht allein zu lassen und selbst Ruhe auszustrahlen. Verstecken sich Hunde oder Katzen an einem geschützten Ort, sollte man sie am besten in Ruhe lassen. Für manche Tier können leise Musik, gewohnte Hintergrundgeräusche oder sanfte Beschäftigung ablenkend wirken. Für Kleintiere und Vögel empfiehlt es sich, Käfige abzudunkeln und Fenster geschlossen zu halten. Hunde sollten bereits am Nachmittag an der Leine ausgeführt werden, Katzen bleiben an diesem Abend am besten im Haus.

 

Besondere Vorsicht gilt für Tiere, die sich auf einer Weide befinden. Durch Knallgeräusche können Pferde, Rinder oder andere Tiere in Panik geraten und ausbrechen. Daher sollten Tiere – sofern möglich – rechtzeitig in den Stall gebracht werden. Wenn überhaupt, sollten Feuerwerke keinesfalls in der Nähe von Stallungen stattfinden.

 

Wer weiß, dass das eigene Tier sehr ängstlich reagiert, sollte sich frühzeitig tierärztlich beraten lassen. Am tierfreundlichsten ist es jedoch, auf Raketen und Böller zu verzichten und den Jahreswechsel alternativ zu gestalten.

 

„Wir starten das neue Jahr bewusst ruhig. Eine ausgedehnte Runde mit unseren Hunden gehört für mich selbstverständlich dazu, damit sie ausgelastet sind. Gerade weil der Jahreswechsel für viele Tiere mit Angst und Stress verbunden ist, ist der Verzicht auf Feuerwerk für mich selbstverständlich“, so Landesrat Martin Winkler abschließend.

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