19. 12. 2025

So wird Weihnachten für Mensch und Tier ein Erfolg

Landesrat Martin Winkler hält eine Katze in Arm.

Gefahrenquellen im weihnachtlichen Zuhause und wieso Tiere nicht unter den Christbaum gehören 

Gerade in der Weihnachtszeit lauern im Haushalt zahlreiche Risiken für Tiere. Unsicher befestigte Weihnachtsbäume, brennende Kerzen oder elektrische Lichterketten können zu Verletzungen oder Bränden führen. Auch dekorative Pflanzen wie Weihnachtssterne, Misteln oder Stechpalmen sind für Hunde und Katzen giftig und sollten außer Reichweite platziert werden.

 

Besondere Vorsicht ist zudem bei Lebensmitteln geboten:

  • Schokolade und Kakao sind vor allem für Hunde und Katzen hochgiftig
  • Salzige, stark gewürzte Speisen belasten den Organismus von Tieren
  • Birkenzucker (Xylit) kann bereits in kleinen Mengen lebensgefährlich sein
  • Alkohol, Rosinen, Trauben sowie Zwiebel- und Knoblauchprodukte sind ebenfalls tabu

 

Lebensmittel sollten niemals unbeaufsichtigt stehen gelassen werden – auch gut gemeinte Kostproben vom Weihnachtstisch sind für Tiere nicht geeignet und können zum Teil schwere gesundheitliche Folgen haben“, warnt die Tierschutz-Ombudsfrau. 

 

Stress vermeiden – Rücksicht nehmen

Feiertage bringen oft Besuch, Lärm und veränderte Tagesabläufe mit sich. Viele Tiere reagieren darauf sensibel. Rückzugsmöglichkeiten, gewohnte Fütterungszeiten und ausreichend Ruhe helfen, Stress zu reduzieren. Tiere sollten nicht zum Kontakt gezwungen werden, sondern selbst entscheiden dürfen, wann Nähe für sie angenehm ist.

 

Wer seinen Tieren etwas Gutes tun möchte, schenkt ihnen Liebe, ausreichend Zeit, Beschäftigung und ein sicheres Zuhause“, so LR Winkler.

 

Bitte keine Tiere unter dem Weihnachtsbaum!

Gerade in der Vorweihnachtszeit steigt die Nachfrage nach Tieren als vermeintlich „besonderem Geschenk“. Davon ist dringend abzuraten. Tiere bedeuten Verantwortung und erfordern Zeit, finanzielle Mittel sowie eine bewusste Entscheidung aller Beteiligten.

 

Spontane Anschaffungen enden nicht selten nach den Feiertagen in Überforderung oder sogar in Tierheimen. Wer mit dem Gedanken spielt, ein Tier aufzunehmen, sollte dies unabhängig von Feiertagen und nach sorgfältiger Vorbereitung tun – idealerweise gemeinsam mit der ganzen Familie und mit ausreichend Zeit für Beratung und Eingewöhnung.

 

„Es mag verlockend sein, ein flauschiges Kätzchen oder einen süßen Welpen herzuschenken. Aber: Hunde, Katzen und Co. sollten keine Weihnachtsüberraschung unter dem Christbaum sein. Tiere sind keine spontanen Geschenkideen oder Accessoires, sondern Lebewesen, die eine liebevolle und tierlebenslange Betreuung verdient haben. Außerdem unterschätzen viele Menschen die Kosten, die ein Haustier mit sich bringt – Futter oder tierärztliche Behandlungen sind nicht kostenlos!“, bringt es LR Winkler abschließend auf den Punkt. 

Aktuelles

Prävention als Schlüssel - LR Winkler besucht Diakonie Zentrum Spattstraße

Gruppenfoto mit 
Louise Elliott-Humer BA,MA (Leitung Abteilung KJH-Wohngruppen), Mag. Thomas Fux MSc (Präsident Diakonie Österreich), LR Mag. Martin Winkler, Mag. (FH) Edgar Hagmüller (Geschäftsführer Diakonie Zentrum Spattstraße), Monika Ujvari M.Sc. (Abteilungsleitung Mobile Angebote Kinder- und Jugendhilfe), Mag.a Julia Wolf (Leitung Qualitäts- und Kompetenzmanagement)

Landesrat Mag. Martin Winkler informierte sich im Diakonie Zentrum Spattstraße über moderne und bewährte Unterstützungsangebote für Familien. Besonderes Augenmerk lag auf präventiven Maßnahmen wie den Frühen Hilfen und dem Mobilen Familiencoaching.

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Entwurf für angepasste Hundehalteverordnung in Zielgerade

Martin Winkler - Portrait 04 - Foto Credit: Robert Maybach

Tierschutz-Landesrat Martin Winkler gibt einen Überblick über die geplanten Änderungen der Oö. Hundehalteverordnung 2024

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Landesrat Martin Winkler besucht Soziale Initiative

LR Winkler gemeinsam mit Geschäftsführer Martin Hofer und Geschäftsführer Gregor Bayer mit Blick in die Kamera.

LR Winkler informierte sich über die vielfältigen Angebote und tauschte sich über aktuelle Herausforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe sowie die gemeinsame Weiterentwicklung bestehender und neuer Unterstützungsangebote aus.

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