Tierschutz-Landesrat besucht Betriebe im Bezirk Vöcklabruck
„Tierschutz braucht Kontrolle, Verantwortung und gelebtes Engagement“
Wie Tierschutz in Oberösterreich tagtäglich umgesetzt, kontrolliert und gelebt wird, davon machte sich Tierschutz-Landesrat Martin Winkler bei einem Besuch im Bezirk Vöcklabruck persönlich ein Bild. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Bezirkshauptmannschaft sowie Amtstierärzten besuchte der Landesrat mehrere Stationen – von der Einführung in den behördlichen Tierschutzvollzug bis hin zu Besichtigungen eines Schweineproduktionsbetriebes im Bezirk und des fleischverarbeitenden Unternehmens Hütthaler in Schwanenstadt.
Den Auftakt bildete ein Termin in der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, bei dem die Verantwortlichen einen Einblick in den Tierschutzvollzug im Bezirk gaben. Im Rahmen einer Präsentation wurden Aufgaben, Abläufe und Herausforderungen im Bereich der behördlichen Kontrollen und Verfahren erläutert.
Im Anschluss stand die Besichtigung eines konventionellen Schweinebetriebes auf dem Programm. Gemeinsam mit dem zuständigen Amtstierarzt verschaffte sich der Landesrat direkt im Stallbereich einen Eindruck von den Haltungsbedingungen sowie den Abläufen im Betrieb. „Wer Verantwortung für Tiere übernimmt, trägt auch eine große Verantwortung für deren Wohl. Viele Betriebe leisten hier tagtäglich gute Arbeit und setzen hohe Standards um. Es ist wichtig, sich selbst ein Bild vor Ort zu machen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen“, so Winkler.
Den Abschluss des Besuchs bildete eine Besichtigung des Unternehmens Hütthaler in Schwanenstadt. Dabei wurden die gesetzlichen Vorgaben, Kontrollmechanismen und Abläufe bei der Schlachtung erklärt sowie anhand von Beispielen veranschaulicht. Vorgestellt wurde außerdem das eigens entwickelte System des Unternehmens, das auf eine möglichst stress- und angstreduzierte Schlachtung ausgerichtet ist. Ziel ist es, den Tieren unnötige Belastungen zu ersparen und ihre Würde bis zuletzt bestmöglich zu wahren. „Tierschutz endet nicht bei der Tierhaltung, sondern muss entlang der gesamten Kette konsequent eingehalten werden. Gerade in sensiblen Bereichen wie der Schlachtung braucht es klare Standards, Kontrollen und Verantwortung. Gleichzeitig sieht man bei vielen Betrieben, mit welchem Engagement und welcher Professionalität gearbeitet wird. Es ist wichtig, dass alles getan wird, um Stress und Angst für die Tiere zu minimieren und ihre Würde zu respektieren“, erklärt Martin Winkler.
Der Landesrat bedankte sich abschließend bei allen Beteiligten für die offenen Gespräche, die Einblicke in die tägliche Arbeit und die Zeit, die sich die Verantwortlichen für die Führungen und den Austausch genommen haben: „Solche Termine sind wichtig, um die Praxis kennenzulernen, Herausforderungen offen anzusprechen und gemeinsam an Verbesserungen zu arbeiten. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Behörden sowie den Betrieben, die täglich Verantwortung im Bereich des Tierschutzes übernehmen“.
Aktuelles
Tierschutz-Landesrat Martin Winkler besucht Tierheim in Frankenburg
Tierschutz-Landesrat Mag. Martin Winkler besuchte das Tierheim „Tierseelenhoffnung“ im Bezirk Vöcklabruck, um sich persönlich vor Ort über die aktuellen Herausforderungen der Einrichtung zu informieren. Im Rahmen des Besuchs übergab er eine Futterspende als Unterstützung für die tägliche Arbeit mit den Tieren und bedankte sich bei Katharina Jelinek, Vereinsobfrau und Leiterin der Einrichtung, für den konstruktiven Austausch.
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